MONOSKIKURS
in Viktorsberg Vorarlberg vom 14.02.bis 20.02.2010
Bericht von Rouven Ackermann (11 Jahre) und Fabian Klein (8 Jahre)
Nach langem Warten von der Anmeldung bis zu dem gesagten Termin, war es nun endlich soweit. Die langersehnte Skiwoche sollte in den Faschingsferien starten. Nach 2 1/2 Std. Autofahrt waren wir endlich an unserem Ziel: Viktorsberg / Voralberg.
Es waren viele bekannte Gesichter da und natürlich auch Neue und zusammen checkten wir erstmal das Hotel Viktor ab. Es war sehr schön mit 2 Aufzügen ausgestattet, rollstuhlgerechte Zimmer, Sauna, sehr nettes Personal und tolle Küche. Zudem hatten wir in unserem Speisesaal eine hervorragende Sicht auf das Alpen-panorama und natürlich auf unseren Übungshang in "Furx".
Furx war ca. 20 Min. vom Hotel entfernt und wir konnten dort sogar unsere Monoskigeräte in einem Hotel/Restaurant unterbringen, somit blieb uns die hin-und herschlepperei der Skigeräte erspart.
Bei strahlendem Sonnenschein startet unser erster Skitag und wir mussten uns erst einmal von unseren Rollstühlen in unsere Monoskigeräte begeben. Als wir dann alle in unseren Geräten saßen wurden wir unseren Skilehrern zugeteilt, die uns zuerst einmal mit den Regeln des Skifahrens vertraut machten. Dann hieß es ab Richtung Piste, was schon die erste Herausforderung darstellte, denn wir mussten erst einmal schieben bzw. unsere Begeleitpersonen (da kam der eine oder andere ganz schön ins SCHWITZEN). Auf der Piste angekommen mussten wir dann feststellen, dass diese nicht wirklich für Anfänger war und somit waren wir die ersten 2 Tage erstmal beschäftigt uns an das Monoskigerät sowie an den doch anspruchsvollen Berg zu gewöhnen. Die einen brauchten noch ein Gummiband um etwas ausgebremst zu werden (zu viel SPEED) die anderen konnten schon ganz gut auf Zuruf mit dem Monoskigerät agieren. Doch nach dem 3 Tage gingen dann bei fast allen Teilnehmern der Knoten auf und wir schafften es sogar allein mit dem Lift zu fahren – ohne Begleitung. Das war vielleicht ein Glücksgefühl und man sagte uns wir würden um die Wette strahlen.
Die ganze Woche über hatte der Wettergott es gut mit uns gemeint, bis auf den letzten Tag, somit haben wir unsere Abschlussrennen auf den Vormittag gelegt und wir sind sogar unter die ersten 3 gekommen (1. Platz und 3. Platz).
Am Samstag mussten wir uns dann leider von unseren Skilehrerinnen Bettina, Andrea und Gerda Pamler sowie den anderen Skikurskindern verabschieden und wir zwei Rouven und Fabian waren einer Meinung der Skikurs hätte nochmals 5 Tage gehen können. Somit nahmen wir Abschied von vielen alten und neu gewonnenen Freunden und hoffen, dass wir bald wieder zusammen auf die Skipiste können. Denn der Skikurs hat uns wieder einmal gezeigt, dass auch wir an Dingen teilhaben können, was für andere so selbstverständlich ist.
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